Szene aus Albert Roussel ''Das Testament der Tante Karoline'' | (c) Frank Heller
Das Testament der Tante Karoline
Schauspielhaus (Kleines Haus)
Freitag, 24. Februar 2012
19:30 - 20:30 Uhr / Premiere

18,00 €
Nach Ravels „L’ Enfant et les Sortilèges“ (2009 / 10) und Cimarosas „Il matrimonio segreto“ (2010 / 11) wird mit Albert Roussels „Le testament de la tante Caroline“ zum ersten Mal eine Operette auf dem Spielplan des Opernstudios stehen. Der französische Komponist Albert Roussel (1869–1937) begann nach einer Ausbildung in der französischen Marine erst relativ spät mit dem Kompositionsstudium, konnte jedoch recht bald erste Erfolge feiern. Er schrieb sieben Bühnenwerke, darunter jedoch nur eine Operette: „Das Testament der Tante Karoline“.

Das in der Personenkonstellation an Puccinis „Gianni Schicchi“ erinnernde Stück ist eine vergnügliche Jagd nach dem Vermögen der titelgebenden Tante. Diese hat nämlich verfügt, dass nur der erst geborene Sohn einer ihrer Nichten das Erbe erhalten soll, und wenn dieser nicht innerhalb eines Jahres geboren oder gefunden wird, geht ihr Geld an die Heilsarmee. Dieses Testament stellt die beiden Paare unter enormen Leistungsdruck, wollen doch alle an das Erbe und bislang gibt es keinen Stammhalter. Allerdings hat eine der Nichten ein Geheimnis, durch das sich schließlich alle Konflikte lösen lassen.

Die 1936 in Olomouc in tschechischer Sprache uraufgeführte französische Operette wurde bislang – obwohl eine deutsche Fassung 1937 in Prag Premiere feierte – noch nie in Deutschland aufgeführt. Für die neuen Mitglieder des Opernstudios ist es also eine besondere Aufgabe, sich mit der deutschen Erstaufführung dieses unbekannten Werkes vorzustellen.



Das Opernstudio wir unterstützt vom Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein e.V.
 

Musikalische Leitung Christoph Stöcker
Inszenierung Mechthild Hoersch
Bühne und Kostüm Stefanie Grau
 
Lucine Luiza Fatyol
Christine Cornelia Berger
Beatrice Jessica Stavros
Noemie Maria Kataeva
Noel Ovidiu Purcel
Notar David Jerusalem
Arzt Bogdan Baciu
Jobard Attila Fodre
Ferdinand Raphael Pauß
Orchester altstadtherbstorchester
 

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