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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Richard Wagner
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Dauer: ca. 4 ¼ Stunden, zwei Pausen
Tannhäuser ist ein Einzelgänger, ein Außenseiter, ein Utopist, ein Unruhestifter. Er protestiert mit seiner Leidenschaft und versucht, aus einer starren, überkommenen und unsinnlichen Welt auszubrechen, um neue Lebensräume zu erschließen. Unfähig zu einem Leben in der Gesellschaft – hier die Wartburggesellschaft – flüchtet er sich in die sinnliche Rauschwelt des Venusbergs. Doch auch dort gibt es keine Erfüllung. Zwangsläufig muss Tannhäuser am Ende scheitern: Er stirbt im Grenzgebiet zwischen den beiden Welten.
Bis zu seinem Lebensende sollte Richard Wagner (1813–1883) seine „Tannhäuser“-Partitur begleiten. Immer wieder nahm er nach der von ihm selbst inszenierten und dirigierten Uraufführung 1845 in Dresden umfassende Änderungen vor – und noch kurz vor seinem Tod notierte seine Frau Cosima in ihr Tagebuch: „Er sagt, er sei der Welt noch den Tannhäuser schuldig.“ Dies mag damit zusammenhängen, dass es womöglich auf jene Kernfrage, um die nicht nur der „Tannhäuser“, sondern letztlich Wagners gesamtes Schaffen kreist, keine endgültige Antwort gibt. Auch musikalisch noch auf der Grenze zwischen romantischer Oper und Musikdrama schuf Wagner mit seiner Titelfigur das eindrucksvolle Beispiel eines letztlich hilflosen Anarchisten auf der Suche nach dem Glück. Sein radikaler Kampf, Freiheit gleichermaßen in sich wie von sich selbst zu erringen, macht diesen Protagonisten, der so vieles mit seinem Schöpfer teilt, zu einer der Figuren der im 19. Jahrhundert anbrechenden Moderne.
Nach dem Eklat, den Burkhard C. Kosminskis Inszenierung bei der Premiere am 4. Mai verursachte, haben wir haben uns entschieden, den „Tannhäuser“ ab dem 9. Mai konzertant aufzuführen. Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Sofern ein Vorstellungsbesuch nicht gewünscht ist, kann im Vorfeld ein Umtausch der Karten erfolgen. Bitte lesen Sie hierzu auch die Mitteilung auf unserer Startseite.
***
Romantische Oper in drei Akten
Dichtung vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Burkhard C. Kosminski
Bühne Florian Etti
Kostüm Ute Lindenberg
Licht Volker Weinhart
Choreografie Jean Laurent Sasportes, Pascal Merighi
Chorleitung Gerhard Michalski
Dramaturgie Anne do Paço
Landgraf Thorsten Grümbel
Tannhäuser Daniel Frank
Wolfram von Eschenbach Markus Eiche
Walther von der Vogelweide Corby Welch
Biterolf Thomas Jesatko
Heinrich der Schreiber Johannes Preißinger
Reinmar von Zweter Timo Riihonen
Elisabeth Elisabet Strid
Venus Elena Zhidkova
Ein junger Hirt Svenja Lehmann
Erster Edelknabe Sandra Michaela Diehl
Zweiter Edelknabe Helena Günther
Dritter Edelknabe Angela Froemer
Vierter Edelknabe Franziska Walter
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Extrachor Extrachor
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
Bis zu seinem Lebensende sollte Richard Wagner (1813–1883) seine „Tannhäuser“-Partitur begleiten. Immer wieder nahm er nach der von ihm selbst inszenierten und dirigierten Uraufführung 1845 in Dresden umfassende Änderungen vor – und noch kurz vor seinem Tod notierte seine Frau Cosima in ihr Tagebuch: „Er sagt, er sei der Welt noch den Tannhäuser schuldig.“ Dies mag damit zusammenhängen, dass es womöglich auf jene Kernfrage, um die nicht nur der „Tannhäuser“, sondern letztlich Wagners gesamtes Schaffen kreist, keine endgültige Antwort gibt. Auch musikalisch noch auf der Grenze zwischen romantischer Oper und Musikdrama schuf Wagner mit seiner Titelfigur das eindrucksvolle Beispiel eines letztlich hilflosen Anarchisten auf der Suche nach dem Glück. Sein radikaler Kampf, Freiheit gleichermaßen in sich wie von sich selbst zu erringen, macht diesen Protagonisten, der so vieles mit seinem Schöpfer teilt, zu einer der Figuren der im 19. Jahrhundert anbrechenden Moderne.
Nach dem Eklat, den Burkhard C. Kosminskis Inszenierung bei der Premiere am 4. Mai verursachte, haben wir haben uns entschieden, den „Tannhäuser“ ab dem 9. Mai konzertant aufzuführen. Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Sofern ein Vorstellungsbesuch nicht gewünscht ist, kann im Vorfeld ein Umtausch der Karten erfolgen. Bitte lesen Sie hierzu auch die Mitteilung auf unserer Startseite.
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Romantische Oper in drei Akten
Dichtung vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Burkhard C. Kosminski
Bühne Florian Etti
Kostüm Ute Lindenberg
Licht Volker Weinhart
Choreografie Jean Laurent Sasportes, Pascal Merighi
Chorleitung Gerhard Michalski
Dramaturgie Anne do Paço
Landgraf Thorsten Grümbel
Tannhäuser Daniel Frank
Wolfram von Eschenbach Markus Eiche
Walther von der Vogelweide Corby Welch
Biterolf Thomas Jesatko
Heinrich der Schreiber Johannes Preißinger
Reinmar von Zweter Timo Riihonen
Elisabeth Elisabet Strid
Venus Elena Zhidkova
Ein junger Hirt Svenja Lehmann
Erster Edelknabe Sandra Michaela Diehl
Zweiter Edelknabe Helena Günther
Dritter Edelknabe Angela Froemer
Vierter Edelknabe Franziska Walter
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Extrachor Extrachor
Orchester Düsseldorfer Symphoniker



