Susan Maclean (Amme), Morenike Fadayomi (Kaiserin), Roberto Saccà (Kaiser), Guido Reinhold (Falke) | (c) Hans Jörg Michel
Die Frau ohne Schatten
Richard Strauss
Opernhaus Düsseldorf
Sonntag, 29. April 2012
15:00 - 19:00 Uhr
Dauer: ca. 4 Stunden, zwei Pausen
16,80 - 75,10 € Abo.+25
Achtung, heute Metrogroup-Marathon. Weitere Infos unter: www.metrogroup-marathon.de
Dauer: ca. 4 Stunden, zwei Pausen
Seinen Schatten herzugeben, das bedeutet im Märchen stets Unheil. Solches beschwört die Färbersfrau herauf, die bereit ist, ihren Schatten gegen ein genussvolleres Leben als das an der Seite des armen Färbers einzutauschen. Dieser Schatten ist das Symbol ihrer Fruchtbarkeit, die sie preisgibt, damit eine andere Frau, die Kaiserin, von ihrer Kinderlosigkeit geheilt wird. Doch das Geschäft will nicht glücken. Die Färberin erkennt, dass durch den leichtfertigen Handel ihr Leben zu zerbrechen droht, und die Kaiserin wird von quälenden Gewissensbissen geplagt. Beide müssen lernen, ihren egoistischen Wünschen abzusagen und sich zu überwinden, um das Lebensglück anderer nicht zu zerstören.

Ein Zaubermärchen hatte es sein sollen, ähnlich wie „Die Zauberflöte“ – „aber viel bedeutender und tiefer“. Das schrieb Richard Strauss (1864-1949) an seine Frau Pauline über seine erneute Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal, mit der beide Künstler 1911 an den großen Erfolg des „Rosenkavaliers“ anknüpfen wollten. Doch die Arbeit wurde erschwert durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der das als Menschheitsparabel und Zukunftsvision entworfene Märchen überschattete. Als es schließlich 1919 in Wien zur Premiere kam, stellte es sich als ein Monumentalwerk der Operngeschichte dar, dessen künstlerische Realisierung auch heute noch höchste Ansprüche stellt.

Die Produktion in der Regie von Guy Joosten feierte in der Saison 2010/11 unter der musikalischen Leitung von GMD Axel Kober auch in Duisburg Premiere und begeisterte Fachpresse und Publikum gleichermaßen. Jetzt kehrt „Die Frau ohne Schatten“ ins Opernhaus Düsseldorf zurück und wird hier nach dem Umbau des Orchestergrabens neu zu erleben sein.


„Musikalisch ist diese ‚Frau ohne Schatten‘ ein mitreißendes Erlebnis, das auch weite Anfahrten lohnt. Diese Oper besitzt die Leidenschaft der ‚Salome‘, die in das große Format von ‚Rosenkavalier‘ gesteigert wird. Trotz ihrer vier Stunden Aufführungsdauer ist die märchenhafte Geschichte um zwei Paare auf der Suche nach dem Glück und Kindern ein kurzweiliges Vergnügen.“
Rudolf Hermes, Westdeutsche Allgemeine Zeitung


„Erlebte Oper … erlebter Tanz“
Als Scouts für Oper und Ballett haben sich neun Persönlichkeiten aus Duisburg auf „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss eingelassen. Was sie berichten, lesen Sie in unserem Downloadbereich.
 
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Richard Strauss

DIE FRAU OHNE SCHATTEN
Oper in drei Akten
Text von Hugo von Hofmannsthal


 
In deutscher Sprache mit Übertiteln
 

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Guy Joosten
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Licht Manfred Voss
Dramaturgie Luc Joosten
Chorleitung Gerhard Michalski
 
Kaiser Corby Welch
Kaiserin Morenike Fadayomi
Amme Jane Henschel
Barak Tomasz Konieczny
Färberin Linda Watson
Der Einäugige Bruno Balmelli
Der Einarmige Timo Riihonen
Der Bucklige Johannes Preißinger
Geisterbote Stefan Heidemann
Hüter der Schwelle Iulia Elena Surdu
Jüngling Manfred Fink
Erscheinung des Jünglings Gregor Hildebrand
Falke Iryna Vakula
Erscheinung des Falken Guido Reinhold
Stimme von oben Geneviève King
Geister- / Kinderstimmen Jessica Stavros, Maria Kataeva
Geister- / Kinderstimmen/ Dienerinnen Sandra Michaela Diehl, Iulia Elena Surdu
Geister-/ Kinderstimmen/ Dienerinnen Geneviève King
Geisterstimme Sylwia Rave
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

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