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Dialogues des Carmélites
Francis Poulenc
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Revival
Duration: about 3 hours, one interval |
Duration: about 3 hours, one interval
Erster Akt
1. Bild:
Der Chevalier de La Force sorgt ich um seine Schwester Blanche, nachdem er erfahren hat, dass ihre Kutsche von der revoltierenden Masse aufgehalten wurde. Sein Vater erinnert sich an einen Feuerwerksunfall, bei dem er mit seiner schwangere Frau vor der rasenden Menge fliehen musste. Die Marquise brachte Blanche in der Folge frühzeitig zur Welt und starb bei ihrer Geburt.
Völlig verängstigt kehrt Blanche heim, auf dem Weg in ihr Zimmer erschrickt sie vor dem Schatten des Dieners beinahe zu Tode. Sie betrachtet diese Angst als Zeichen und erbittet von ihrem Vater die Erlaubnis im Kloster Zuflucht zu suchen.
2. Bild:
Blanche wird von der kranken Priorin Mme de Croissy empfangen, die ihre Motivation, dem Karmel beizutreten hinterfragt und Blanche warnt, sich der Illusion hinzugeben, das Kloster sei einer Besserungsanstalt. Doch als Blanche ihr ohne zu zögern den selbstgewählten Namen für ihren geistigen Stand nennen kann, „Schwester Blanche von der Todesangst Christi“, erteilt ihr die erschütterte Priorin den Segen.
3. Bild:
Die junge, lebenslustige Novizin Constance teilt Blanche mit, dass es ihr Wunsch sei, eines Tages gemeinsam mit ihr zu sterben. Blanche reagiert entsetzt und abweisend, auch im Kloster wird sie ihre Angst nicht los.
4. Bild:
Mère Marie pflegt die alte Priorin, die im Sterben liegt. Mme de Croissy empfiehlt Blanche ihrer Obhut, bevor sie ins Delirium fällt. Angesichts ihres nahenden Todes empfindet die alte Priorin Gott nur noch als einen Schatten. Im Todeskampf hat sie eine Vision von der Zerstörung des Klosters. Voller Verzweiflung stirbt sie mit dem Schrei „Angst … Angst vor dem Tod“.
Zweiter Akt
5. Bild:
Blanche und Constance halten Totenwache am Sarg der verstorbenen Priorin. Als Constance die Ablösung holen geht, gerät Blanche in Panik und versucht aus der Kapelle zu fliehen, wobei sie Mère Marie in die Arme läuft, die sie zurechtweist.
Intermezzo:
Constance und Blanche unterhalten sich über die Wahl der neuen Priorin. Constance hofft, dass Mère Marie zur Nachfolgerin ernannt wird. Sie wundert sich, dass die alte Priorin einen so unverdienten Tod hatte und überlegt, ob sie nicht vielleicht für eine andere gestorben sei.
6. Bild:
Die bescheidene Mme Lidoine wurde an Stelle der adeligen Mère Marie zur neuen Priorin gewählt und fordert ihre Mitschwestern auf, in den politisch unsicheren Zeichen nicht das Heil im Martyrium zu suchen, sondern im Gebet.
Intermezzo:
Der Chevalier de La Force verlangt seine Schwester zu sehen.
7. Bild:
Der Chevalier möchte Frankreich verlassen und verabschiedet sich von Blanche. Er bittet sie, zum Vater zurückzukehren, dort sei sie in Sicherheit. Blanche besteht darauf, ihren eigenen Weg zu gehen, sie sei nicht mehr sein „armes Häschen“ sondern eine Tochter des Karmel.
8. Bild:
Per Dekret hat die Republik den Priestern im September 1792 die Ausübung ihres Amtes untersagt. Der Beichtvater der Karmelitinnen weigert sich, den Bürgereid zu leisten und muss untertauchen. Er verabschiedet sich von den Schwestern, als eine Menschenmenge mit dem Räumungsbefehl ins Kloster eindringt. Auch wenn sich der Kommissar von der Not der Nonnen berührt zeigt und ihnen einen kurzen Aufschub gibt, ist Blanche zutiefst verschreckt. Als Mère Jeanne ihr eine Statuette des Kleinen Himmelskönigs überreicht, lässt sie das Jesuskind, gelähmt vor Angst, fallen.
Dritter Akt
9. Bild:
Während die Priorin in Paris weilt, wird sie durch Mère Marie vertreten, die die Schwestern in der zerstörten Kapelle angesichts der drohenden Gefahr auffordert, das Märtyrergelübde abzulegen. In einer geheimen Abstimmung soll über den Vorschlag entschieden werden, zunächst gibt es eine Gegenstimme. Blanche wird verdächtigt, doch es war Constance, die ihr Nein nachträglich zurücknimmt. Alle legen den Eid ab, anschließend flieht Blanche entsetzt aus dem Kloster.
Intermezzo:
Die Karmelitinnen verlassen das Kloster und trennen sich. Die zurückgekehrte Priorin weist ihre Schwestern an, entgegen dem Eid nicht das Martyrium zu suchen.
10. Bild:
Mère Marie sucht Blanche im geplünderten Haus ihres Vaters, der hingerichtet wurde und fordert sie auf, sich in Sicherheit zu bringen. Blanche weigert sich, sie möchte in Ruhe gelassen werden.
Intermezzo:
Blanche erfährt, dass ihre Mitschwestern in Compiègne verhaftet wurden.
11. Bild:
Außer Mère Marie und Blanche sind alle Karmelitinnen inhaftiert worden. Die Priorin erkennt den Märtyrereid an und spricht ihren Schwestern Mut zu, indem sie an die Todesangst Christi in der Nacht am Ölberg erinnert. Der Kerkermeister verkündet das Urteil: Die Karmelitinnen sollen unter der Guillotine sterben.
Intermezzo:
Durch den Kaplan erfährt Mère Marie von den Todesurteil und möchte mit ihren Schwestern gehen. Der Beichtvater hält sie jedoch davon ab.
12. Bild:
Auf dem Place de la Révolution sterben die Karmelitinnen am 17. Juli 1794 das „Salve Regina“ singend eine nach der anderen durch die Guillotine, bis nur noch Constances Stimme zu vernehmen ist. Da steigt Blanche auf das Schafott und stimmt in den Gesang mit ein. Völlig ruhig und frei von Angst folgt sie ihren Schwestern lächelnd in den Tod.
1. Bild:
Der Chevalier de La Force sorgt ich um seine Schwester Blanche, nachdem er erfahren hat, dass ihre Kutsche von der revoltierenden Masse aufgehalten wurde. Sein Vater erinnert sich an einen Feuerwerksunfall, bei dem er mit seiner schwangere Frau vor der rasenden Menge fliehen musste. Die Marquise brachte Blanche in der Folge frühzeitig zur Welt und starb bei ihrer Geburt.
Völlig verängstigt kehrt Blanche heim, auf dem Weg in ihr Zimmer erschrickt sie vor dem Schatten des Dieners beinahe zu Tode. Sie betrachtet diese Angst als Zeichen und erbittet von ihrem Vater die Erlaubnis im Kloster Zuflucht zu suchen.
2. Bild:
Blanche wird von der kranken Priorin Mme de Croissy empfangen, die ihre Motivation, dem Karmel beizutreten hinterfragt und Blanche warnt, sich der Illusion hinzugeben, das Kloster sei einer Besserungsanstalt. Doch als Blanche ihr ohne zu zögern den selbstgewählten Namen für ihren geistigen Stand nennen kann, „Schwester Blanche von der Todesangst Christi“, erteilt ihr die erschütterte Priorin den Segen.
3. Bild:
Die junge, lebenslustige Novizin Constance teilt Blanche mit, dass es ihr Wunsch sei, eines Tages gemeinsam mit ihr zu sterben. Blanche reagiert entsetzt und abweisend, auch im Kloster wird sie ihre Angst nicht los.
4. Bild:
Mère Marie pflegt die alte Priorin, die im Sterben liegt. Mme de Croissy empfiehlt Blanche ihrer Obhut, bevor sie ins Delirium fällt. Angesichts ihres nahenden Todes empfindet die alte Priorin Gott nur noch als einen Schatten. Im Todeskampf hat sie eine Vision von der Zerstörung des Klosters. Voller Verzweiflung stirbt sie mit dem Schrei „Angst … Angst vor dem Tod“.
Zweiter Akt
5. Bild:
Blanche und Constance halten Totenwache am Sarg der verstorbenen Priorin. Als Constance die Ablösung holen geht, gerät Blanche in Panik und versucht aus der Kapelle zu fliehen, wobei sie Mère Marie in die Arme läuft, die sie zurechtweist.
Intermezzo:
Constance und Blanche unterhalten sich über die Wahl der neuen Priorin. Constance hofft, dass Mère Marie zur Nachfolgerin ernannt wird. Sie wundert sich, dass die alte Priorin einen so unverdienten Tod hatte und überlegt, ob sie nicht vielleicht für eine andere gestorben sei.
6. Bild:
Die bescheidene Mme Lidoine wurde an Stelle der adeligen Mère Marie zur neuen Priorin gewählt und fordert ihre Mitschwestern auf, in den politisch unsicheren Zeichen nicht das Heil im Martyrium zu suchen, sondern im Gebet.
Intermezzo:
Der Chevalier de La Force verlangt seine Schwester zu sehen.
7. Bild:
Der Chevalier möchte Frankreich verlassen und verabschiedet sich von Blanche. Er bittet sie, zum Vater zurückzukehren, dort sei sie in Sicherheit. Blanche besteht darauf, ihren eigenen Weg zu gehen, sie sei nicht mehr sein „armes Häschen“ sondern eine Tochter des Karmel.
8. Bild:
Per Dekret hat die Republik den Priestern im September 1792 die Ausübung ihres Amtes untersagt. Der Beichtvater der Karmelitinnen weigert sich, den Bürgereid zu leisten und muss untertauchen. Er verabschiedet sich von den Schwestern, als eine Menschenmenge mit dem Räumungsbefehl ins Kloster eindringt. Auch wenn sich der Kommissar von der Not der Nonnen berührt zeigt und ihnen einen kurzen Aufschub gibt, ist Blanche zutiefst verschreckt. Als Mère Jeanne ihr eine Statuette des Kleinen Himmelskönigs überreicht, lässt sie das Jesuskind, gelähmt vor Angst, fallen.
Dritter Akt
9. Bild:
Während die Priorin in Paris weilt, wird sie durch Mère Marie vertreten, die die Schwestern in der zerstörten Kapelle angesichts der drohenden Gefahr auffordert, das Märtyrergelübde abzulegen. In einer geheimen Abstimmung soll über den Vorschlag entschieden werden, zunächst gibt es eine Gegenstimme. Blanche wird verdächtigt, doch es war Constance, die ihr Nein nachträglich zurücknimmt. Alle legen den Eid ab, anschließend flieht Blanche entsetzt aus dem Kloster.
Intermezzo:
Die Karmelitinnen verlassen das Kloster und trennen sich. Die zurückgekehrte Priorin weist ihre Schwestern an, entgegen dem Eid nicht das Martyrium zu suchen.
10. Bild:
Mère Marie sucht Blanche im geplünderten Haus ihres Vaters, der hingerichtet wurde und fordert sie auf, sich in Sicherheit zu bringen. Blanche weigert sich, sie möchte in Ruhe gelassen werden.
Intermezzo:
Blanche erfährt, dass ihre Mitschwestern in Compiègne verhaftet wurden.
11. Bild:
Außer Mère Marie und Blanche sind alle Karmelitinnen inhaftiert worden. Die Priorin erkennt den Märtyrereid an und spricht ihren Schwestern Mut zu, indem sie an die Todesangst Christi in der Nacht am Ölberg erinnert. Der Kerkermeister verkündet das Urteil: Die Karmelitinnen sollen unter der Guillotine sterben.
Intermezzo:
Durch den Kaplan erfährt Mère Marie von den Todesurteil und möchte mit ihren Schwestern gehen. Der Beichtvater hält sie jedoch davon ab.
12. Bild:
Auf dem Place de la Révolution sterben die Karmelitinnen am 17. Juli 1794 das „Salve Regina“ singend eine nach der anderen durch die Guillotine, bis nur noch Constances Stimme zu vernehmen ist. Da steigt Blanche auf das Schafott und stimmt in den Gesang mit ein. Völlig ruhig und frei von Angst folgt sie ihren Schwestern lächelnd in den Tod.

























