Alexander Koppelmann
Alexander Koppelmann zählt zu den renommierten deutschen Lightdesignern. An der Berliner Schaubühne unter Peter Stein konnte er an wichtigen Produktionen mitarbeiten. Seit 1999 ist er als freier Lightdesigner im Bereich Schauspiel und Oper tätig und brachte zuletzt u.a. mit Andrea Breth Schillers „Don Carlos“ und Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ am Burgtheater in Wien auf die Bühne sowie Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ bei der Ruhrtriennale 2009. Mehrfach wirkte er auch mit Peter Mussbach zusammen: in Matsumoto (Japan) bei „Wozzeck“ (Dirigent: Seiji Ozawa), an der Bayerischen Staatsoper bei „Billy Budd“ und an der Semperoper Dresden bei „Salome“ (beides dirigiert von Kent Nagano). Für die Salzburger Festspiele erarbeitete er 1992 mit Luc Bondy, Erich Wonder und Christoph von Dohnányi ebenfalls „Salome“ sowie im Landestheater 2002 mit Andrea Breth Schnitzlers „Das weite Land“. Eine enge Zusammenarbeitet verbindet ihn darüber hinaus mit Nicolas Brieger, für den er das Licht für Produktionen u.a. in San Francisco, bei den Bregenzer Festspielen, in Wien und Genf gestaltete. Bei den Wiener Festwochen 2011 kam in Koproduktion mit der New Yorker Met und der Mailänder Scala sein Lightdesign zu Luc Bondys Inszenierung von „Rigoletto“ zur Premiere.