Nina Kühner
Nina Kühner wurde in Bad Hersfeld geboren und studierte Theaterwissenschaft, Neue Deutsche Literatur und Kommunikationswissenschaften in München. 1997 kam sie als Regieassistentin an das Staatstheater am Gärtnerplatz, 1999 wechselte sie für zwei Jahre an die Oper Nürnberg und kehrte 2001 nach München zurück. Sie arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Hellmuth Matiasek, Wolfgang Gropper, Harry Kupfer, Olivier Tambosi, Rosamund Gilmore und Claus Guth. Ihr Regiedebüt gab Nina Kühner 2002 an der Nürnberger Oper im Kachelbau mit der Uraufführung der Kinderoper „Ich bin du oder Der Raub der Futurina“ (Elena Mendoza-Lopéz). Es folgten Inszenierungen für das Internationale Kammermusikfestival Nürnberg: Britten „The Rape of Lucretia“ (2003) und „The Turn of the Screw“ (2004), Purcell „Dido and Aeneas“ (2006). Nach der Inszenierung von Brittens „Noye’s Fludde“ 2005 für das Internationale Kammermusikfestival Nürnberg mit über 100 Kindern der Region, inszenierte sie diese Oper auch für das Staatstheater am Gärtnerplatz, desgleichen die Kinderoper „Cinderella“ von Peter Maxwell Davies. In Nürnberg waren desweiteren ihre Inszenierungen von „Das Babylonexperiment“ (Uraufführung) von Mathew King, der Tanzoper „Schau nicht zurück, Orfeo!“ nach Gluck von Stefan Hakenberg zu erleben. Nach Donizettis „Viva la Mamma“ in München 2009 folgte am Salzburger Landestheater im Dezember 2010 ihre Inszenierung „L’elisir d’amore“(Donizetti). In der Spielzeit 2011/2012 wird sie dort Händels Imeneo in Szene setzen.